Wir begleiten betagte Menschen beim Abschiednehmen von ihrer vertrauten Umgebung, in ihrer Auseinandersetzung mit Schmerz, Krankheit und Tod, aber auch in Zeiten der Freude und des Glücks.
Es ist uns bewusst, dass sich Sachzwänge und «Bräuche» einer Institution negativ auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner auswirken können. Deshalb stellen wir unsere Arbeit und unsere Denkmuster immer wieder in Frage. Wir engagieren uns dafür, dass Wünsche, Anliegen und Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner ohne Vorbehalte berücksichtigt werden und muntern diese auf, eigene Vorstellungen vorzutragen, Kritik anzubringen und in diesem Sinne ihre Rechte wahrzunehmen.
Unser Ziel ist die Emanzipation der Bewohnerinnen und Bewohner, denn zuwendendes Begleiten, Unterstützung, Betreuung und Pflege sind umfänglich nur in einem partnerschaftlichen Kontext möglich. Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, haben wir die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner schriftlich definiert.